Brustvergrößerung und Schonung – worauf ist zu achten?

Brustvergrößerung und Schonung – worauf ist zu achten?

Die Brustvergrößerung in Stuttgart ist ein sehr individueller Eingriff, der präzise an die körperlichen Voraussetzungen und Wünsche der Patientin angepasst wird. Um ein gesundes, ästhetisches und möglichst komplikationsarmes Behandlungsergebnis zu erzielen, ist unter anderem das richtige Verhalten nach der Brust-OP entscheidend. Denn der Körper braucht natürlich genügend Zeit, um sich von dem Eingriff zu erholen und zu regenerieren. Was Patientinnen nach einer Brustvergrößerung beachten sollten, verrät unser neuer Beitrag.

Der stationäre Aufenthalt nach der Brustvergrößerung

In der Regel schließt an die Brustvergrößerung ein stationärer Aufenthalt an, damit sich die Patientin von der Narkose und der OP erholen kann. Zudem kann das erfahrene Klinikteam bei postoperativen Beschwerden oder Komplikationen frühzeitig eingreifen und diese entsprechend behandeln. Eine Brustvergrößerung unter ambulanten Bedingungen stellt eher die Ausnahme dar. Die genaue Dauer des stationären Aufenthalts kann von Patientin zu Patientin variieren. Meist können die Patientinnen nach ein oder zwei Tagen wieder nach Hause entlassen werden, in einigen Fällen ist aber auch ein längerer Aufenthalt ratsam.

Spezieller Stütz-BH für sechs Wochen

Unmittelbar nach der Brustvergrößerung wird ein weicher Verband angelegt, um das behandelte Areal zu schützen. Dieser wird nach wenigen Tagen durch einen speziellen Stütz-BH ausgetauscht. Der BH verringert das Risiko für Schwellungen und Hämatome, reduziert die Schmerzen nach der OP und gibt der neuen Brustform Halt, sodass sich die empfindliche Region gut erholen kann. Zudem unterstützt der spezielle BH eine natürliche Formgebung. Patientinnen sollten ihn etwa sechs Wochen lang sowohl tagsüber als auch nachts tragen. Im Anschluss empfiehlt es sich meist, den BH für eine weitere Zeit am Tag anzulegen, nachts kann er dann abgenommen werden. Ob dies im konkreten Fall auch ratsam ist, bespricht der Ästhetisch-Plastische Chirurg im Rahmen der regelmäßigen Kontrolltermine nach der Brustvergrößerung mit der Patientin.

Wie können Patientinnen den Heilungsverlauf unterstützen?

Durch einige Verhaltensregeln können Patientinnen positiven Einfluss auf den Heilungsprozess und somit auch auf ein ästhetisches und gesundes Ergebnis nehmen. So bietet es sich an, den Oberkörper beim Schlafen erhöht zu lagern. Dadurch verringert sich das Risiko für Schwellungen und Schmerzen. Zudem sollten Patientinnen keine schweren Lasten heben. Insbesondere in der Zeit direkt nach dem Eingriff kann die Bewegungsfreiheit noch recht eingeschränkt sein. Daher sollten die Arme nicht über Schulterhöhe gestreckt werden.

Durch regelmäßiges Kühlen können postoperative Schwellungen gemindert werden. Hierbei sollten Patientinnen unbedingt darauf achten, dass sie keine zu kalten Utensilien zum Kühlen benutzen. Am besten eignen sich für gewöhnlich nasse Tücher oder in Stoff gewickelte Kühlpads. Zum gegebenen Zeitpunkt können Patientinnen zudem mit einer entsprechenden Narbenpflege beginnen und so das Heilen und Verblassen der Narben fördern.

Wann sind Patientinnen wieder gesellschaftsfähig?

Nach der Brustvergrößerung sind leichte bis mittlere Schmerzen sowie Schwellungen, Rötungen und Hämatome nichts Ungewöhnliches. Erfahrungsgemäß lassen die Beschwerden innerhalb von zehn bis 14 Tagen weitestgehend nach, sodass Patientinnen sich nach gut einer Woche wieder unter Leute gesellen können. Häufig können die Frauen nach einer Woche auch wieder ihrem beruflichen Alltag nachgehen, sofern dieser keine starken körperlichen Belastungen beinhaltet.

Auf Sport sollte nach einer Brustvergrößerung etwa sechs Wochen verzichtet werden, um das Risiko für Verletzungen und Wundheilungsstörungen auf ein Minimum zu reduzieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Patientinnen keine Unternehmungen einplanen dürfen – eine frühzeitige Mobilisation kann die Heilung sogar unterstützen. Hierbei sollten sich die Frauen jedoch vorerst auf leichte Betätigungen wie Spaziergänge beschränken.

Weitere Behandlungen der Brustchirurgie in Stuttgart

Neben der Brustvergrößerung umfasst die Brustchirurgie in Stuttgart noch weitere Behandlungsmöglichkeiten, um die Brust in Form und Größe an die Wünsche der Patientin anzupassen. Nähere Informationen zu diesen Behandlungsmethoden finden sich auf unseren folgenden Seiten:

Zudem ist die Brustchirurgie nicht nur ein Thema für Frauen: Mithilfe der operativen Korrektur der Gynäkomastie in Stuttgart kann Männern, die unter einer weiblich anmutenden Brust leiden, eine mögliche Lösung angeboten werden.

Brustvergrößerung in Stuttgart – ausführliche Beratung in der Klinik Degerloch

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