Faltenunterspritzung in Stuttgart

Faltenunterspritzung Stuttgart | Klinik Degerloch

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Klinik für Plastische Chirurgie in Degerloch
Jahnstraße 62
70597 Stuttgart

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Eine Faltenunterspritzung in Stuttgart kann die ersten Anzeichen der natürlichen Hautalterung minimieren. Wenn die kollagenen Fasern erschlaffen, können beispielsweise Stirnfalten und Nasolabialfalten stärker ausgeprägt sein und sich mit der Zeit auf der Haut vertiefen. Mit voranschreitendem Alter bekommt jeder Mensch Falten. Wer sie als störend und unschön empfindet, kann mit einer Faltenunterspritzung aktiv gegen sie vorgehen und die Hautalterung verzögern. Unsere Fachärzte in der Klinik für Plastische Chirurgie in Degerloch bieten verschiedene Methoden der Faltenbehandlung an. Eine davon ist die Faltenunterspritzung mit sogenannten Fillern wie Hyaluronsäure.

Was sind Filler?

Als Filler werden im Anti-Aging-Bereich Substanzen bezeichnet, die einen Hebeeffekt besitzen und somit zur Auffüllung und zur Straffung von Gewebe eingesetzt werden können. Mithilfe einer feinen Kanüle werden sie direkt unter die Haut gespritzt, wo sie sich im Gewebe verteilen. Dort füllen sie unliebsame Falten auf und geben dem Bereich gezielt das gewünschte Volumen zurück. Auch Konturen lassen sich mit Fillern verbessern. In der Regel werden natürliche Filler verwendet, die vom Körper wieder abgebaut werden können. Sie werden auch als resorbierbare Filler bezeichnet. Der wohl bekannteste Filler ist die Hyaluronsäure. Weitere Substanzen, die sich für die Injektion eignen, sind Hydroxylapatit, Poly-L-Milchsäure und körpereigene Fettzellen.

Wann wird eine Faltenunterspritzung empfohlen?

Zur Faltenunterspritzung wird in der ästhetischen Medizin seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich Hyaluronsäure eingesetzt. Hyaluronsäure eignet sich besonders zur Gewebeauffüllung von ausgeprägten tiefen Falten. Insbesondere sogenannte statische Falten, die unabhängig von der Mimik immer sichtbar sind, können mit Fillern behandelt und korrigiert werden. Sie entstehen im Laufe des Lebens durch die Wirkung der Schwerkraft und das Nachlassen der Elastizität. Zu den statischen Falten gehören beispielsweise Nasolabialfalten, Stirnfalten – welche sich nach einer Muskelentspannung mit Botulinumtoxin nicht mehr ausreichend zurückbilden – und Lippenfalten. Hyaluronsäure findet aber auch Anwendung bei eingesunkenen Gesichtszügen, Hohlwangen oder bei der Lippenkonturierung beziehungsweise der Lippenvergrößerung.

Im Allgemeinen eignet sich eine Faltenunterspritzung für alle Personen, die den Spuren der Zeit aktiv und auf schonende Weise entgegenwirken wollen. Sowohl erste Fältchen als auch ausgeprägte Falten und Volumenverluste lassen sich mithilfe von Hyaluronsäure oder anderen Fillern ganz ohne OP reduzieren. Das Ziel der Behandlung ist es, die Haut zu glätten und einzelne Bereiche zu konturieren beziehungsweise ihnen eine harmonische Fülle zu verleihen.

Vorbereitung auf die Faltenunterspritzung

Vor der Faltenunterspritzung findet ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie statt. Bei diesem Termin analysiert der Experte das Gesicht des Patienten, denn je nach Art und Ausprägung der Falten kann sich eine andere Behandlung anbieten. Etwa eine Woche vor der Faltenbehandlung sollten nach Möglichkeit keine Medikamente und Mittel eingenommen werden, die die Blutgerinnung beeinflussen, da sich sonst das Risiko für Hämatome und andere Komplikationen erhöhen kann. Am Tag der Behandlung sollte zudem auf Make-up und Cremes im Behandlungsareal verzichtet werden. Letztere können das Anzeichnen der Behandlungsstellen auf der Haut erschweren. Oft erhalten Sie bei der Erstberatung ein Rezept über eine Betäubungscreme, welche Sie vor der Behandlung auf die betreffenden Areale auftragen und somit eventuelle Schmerzen reduzieren können. Weitere Vorbereitungen müssen vor der Injektion in der Regel nicht getroffen werden.

Wie wird die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure in Stuttgart durchgeführt?

Zunächst reinigt und desinfiziert der Ästhetisch-Plastische Chirurg die Behandlungsareale. Für gewöhnlich ist eine zusätzliche Betäubung mit Injektion in die Bereiche nicht notwendig. Viele Fillerpräparate verfügen bereits über ein lokales Anästhetikum, sodass die Behandlung weitestgehend schmerzfrei verläuft. Zudem wird die Behandlung mit einer sehr feinen Nadel vorgenommen. An sensiblen Arealen kann auf Wunsch vorab eine betäubende Salbe aufgetragen werden. Bei Bedarf ist es jedoch möglich, die Bereiche zusätzlich leicht zu betäuben.

Anschließend bringt der Ästhetisch-Plastische Chirurg die Hyaluronsäure direkt unter die Haut. Er setzt mehrere kleine Depots, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Meist dauert die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure nicht länger als 30 Minuten. Im Anschluss können die Patienten die Praxis wieder verlassen.

Warum Hyaluronsäure?

Für die Faltenunterspritzung wird am häufigsten Hyaluronsäure verwendet, die als Zuckermolekül Teil der Haut ist. Die Verwendung körpereigener Stoffe hat den Vorteil, dass diese gut verträglich sind. Als Anti-Aging-Mittel wird Hyaluronsäure zwar synthetisch hergestellt, sie ähnelt der natürlichen Hyaluronsäure jedoch in hohem Maße, sodass Abstoßungsreaktionen oder Allergien nahezu ausgeschlossen sind. Die Resorbierbarkeit der Hyaluronsäure bringt jedoch auch einen kleinen Nachteil mit sich: Da der Körper den Wirkstoff je nach Vernetzungsgrad innerhalb einiger Monate bis spätestens nach zwei Jahren wieder abbaut, lässt die Wirkung der verjüngenden Faltenbehandlung ebenfalls nach. Für einen bleibenden Effekt muss der Eingriff in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Somit ist das Prinzip der Faltenunterspritzung die vorübergehende Aufpolsterung der Falte, wodurch diese angehoben und geglättet wird.

Nach der Faltenunterspritzung

Unmittelbar nach der Fillerbehandlung mit Hyaluronsäure kann die Haut leicht gerötet und geschwollen seine. Diese Beschwerden heilen erfahrungsgemäß innerhalb kurzer Zeit selbstständig wieder ab, sodass keine bleibenden Spuren verbleiben. Sollten sich die Patienten an den Nebenwirkungen stören, können sie sie bereits am Tag nach der Behandlung mit Make-up vorsichtig überdecken – sofern keine Reizungen oder Entzündungen vorliegen.

Regelmäßiges Kühlen kann das Abschwellen zusätzlich unterstützen. In der Regel sind die Patienten sogleich nach der Faltenunterspritzung wieder vollständig gesellschaftsfähig und können auch wieder zur Arbeit gehen. Wir raten unseren Patienten meist, ein bis drei Tage für die Erholung einzuplanen. Für etwa drei Monate sollten die behandelten Areale vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Lässt es sich nicht vermeiden, dass die Areale mit der Sonne in Kontakt kommen, ist ein entsprechender Sonnenschutz aufzutragen.

Nach einer Fillerbehandlung sollten keine Verfahren wie Needling, Laser, Microdermabrasion oder Radiofrequenzbehandlung durchgeführt werden, da diese zum vorzeitigen Abbau der Substanzen führen können.

Risiken bei einer Faltenunterspritzung

Die Behandlung mit Hyaluronsäure gilt als sehr schonend und risikoarm. Da die Faltenunterspritzung mit natürlichen und resorbierbaren Materialien durchgeführt wird, ist sie sehr gut verträglich. Zu den normalen Beschwerden nach der Unterspritzung gehören leichte Schwellungen, vorübergehende Rötungen und kleine Hämatome. Vereinzelt können die Injektionsbereiche brennen oder jucken. Die Beschwerden klingen innerhalb von etwa zwei Wochen wieder ab. Selten treten Entzündungen oder leichte Schmerzen an den Einstichstellen auf. In den Händen eines erfahrenen Experten ist bei der Unterspritzung kaum mit Risiken oder unliebsamen Nebenwirkungen zu rechnen.

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Weitere Informationen und häufige Fragen zur Faltenunterspritzung

Wann sind die Ergebnisse der Faltenunterspritzung sichtbar?

Ein erster auffüllender Effekt ist bereits kurze Zeit nach der Behandlung mit Hyaluronsäure sichtbar. Der straffende und glättende Effekt verstärkt sich, da sich der Filler nach der Unterspritzung im Gewebe verteilt und auch die körpereigene Kollagenproduktion anregt.

Wie lange halten die Ergebnisse einer Fillerbehandlung an?

Je nach Behandlungsareal und verwendetem Filler kann die Wirkungsdauer leicht variieren. Für gewöhnlich bleiben die Ergebnisse sechs bis 15 Monate nach der Injektion erhalten, bei einzelnen Fällen auch bis zu 24 Monate. Bei Bedarf kann eine erneute Faltenunterspritzung erfolgen, sobald sich wieder unliebsame Falten oder andere Veränderungen auf der Haut zeigen. Bei einer regelmäßigen Auffrischung kann sich die Wirkungsdauer leicht verlängern – hierfür gibt es jedoch keine Garantie, da jeder Körper individuell reagiert.

Was hilft gegen mimische Falten?

Filler wie Hyaluronsäure eignen sich zur Behandlung statischer Falten, die durch den Elastizitätsverlust des Gewebes und den Einfluss der Schwerkraft entstehen. Stören sich die Patienten hingegen an mimischen beziehungsweise dynamischen Falten, die durch die Anstrengung von Muskeln auftreten, stellt Botulinumtoxin Typ A ein geeignetes Behandlungsmittel dar. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist es auch als Botox® bekannt.

Was ist Botox®?

Botox® (Botulinumtoxin Typ A) ist ein bakteriell hergestelltes Eiweiß. Es ist eines der stärksten Nervengifte. In der Medizin kommt es in verdünnter Konzentration und in geringen Dosen zum Einsatz, um verschiedene Erkrankungen zu behandeln oder dem natürlichen Alterungsprozess entgegenzuwirken. Zu den Anwendungsbereichen von Botulinumtoxin gehören neben der Reduktion mimischer Falten auf der Haut auch die Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne, von Bruxismus (Zähneknirschen), von starkem Schwitzen (Hyperhidrose) und von neurologischen Bewegungsstörungen. Botulinumtoxin hemmt die Andockung körpereigener Botenstoffe, sodass Muskeln oder Drüsen gezielt „ausgeschaltet“ werden. Genau wie Hyaluronsäure wird auch Botox® vom Körper mit der Zeit wieder abgebaut. Erfahren Sie hier mehr zur Botox®-Behandlung.

Welche weiteren minimalinvasiven Methoden zur Hautverjüngung gibt es?

Was kostet eine Fillerbehandlung?

Die Kosten für eine Fillerbehandlung variieren je nach Umfang der Behandlung. Im persönlichen Beratungsgespräch stellt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie den individuellen Behandlungsplan zusammen. Anhand dessen kann er den Patienten auch über die damit verbundenen Kosten informieren. Allgemeine Aussagen zu den Behandlungskosten sind hingegen nicht möglich, da jede Faltenunterspritzung an den einzelnen Patienten angepasst wird.

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