Hyperhidrose in Stuttgart?

Schönheitschirurgie in Stuttgart – Teil 12: Hyperhidrose

Hyperhidrose ist zu viel des Guten. Denn Schwitzen an sich ist total normal. Und sogar wichtig. Es kühlt nicht nur die Haut, sondern den ganzen Körper, vor allem an heißen Tagen. Viel schwitzen ist aber einfach nur lästig. Wer sogar sehr viel schwitzt, wenn er nur gemütlich im Sessel sitzt, leidet möglicherweise unter Hyperhidrose. Für die Betroffenen ist sie eine Qual: Die Hände klatschnass, die Kleidung so durchgeschwitzt, dass sie mehrmals am Tag gewechselt werden muss. Ganz zu schweigen von permanent feuchter Haut und dem Gefühl, von seinen Mitmenschen kritisch beäugt zu werden. Wer wegen starker Schweißbildung einen Fachmann aufsucht, der hat meist eine lange Odyssee hinter sich und selbst schon alles versucht, was zur Verfügung steht. Wenn Salben oder dermatologische Maßnahmen keine Linderung verschafft haben, kann ein chirurgischer Eingriff bei Hyperhidrose aber tatsächlich nachhaltig helfen.

Das letzte Mittel gegen Hyperhidrose in Stuttgart

Wichtig ist die individuelle Abklärung der Gesamtumstände, unter denen die Hyperhidrose auftritt. Nicht immer sind hyperaktive Schweißdrüsen schuld. Starkes Schwitzen kann auch ein Anzeichen für Diabetes oder andere Stoffwechselerkrankungen sein. Auch ein verwirrter Hormonhaushalt kann Vielschwitzen begünstigen. Sind diese Fragen geklärt und blieben Gegenmaßnahmen erfolglos, liegt oft eine Hyperhidrose vor. Dann kann eine Operation in Betracht gezogen werden, bei der die Schweißdrüsen in den Achselhöhlen kurzerhand entfernt werden. Wie der elegante Fachbegriff „Saugkürettage“ vermuten lässt, werden dabei die Drüsen einfach abgesaugt. Im Gegensatz zu fraglichen Methoden wie der Verödung der Drüsen durch Laserstrahlen gilt die Absaugung als anerkanntes und bewährtes Mittel gegen Hyperhidrose, das bereits seit vielen Jahren standardmäßig eingesetzt wird.

So funktioniert die Schweißdrüsenabsaugung

Die chirurgische Behandlung der Hyperhidrose ist ein vergleichsweise kleiner Eingriff, der meist ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Dabei wird das Drüsengewebe in den Achselhöhlen erst mit einer speziellen Lösung aufgeweicht und dann mit Hilfe von Kanülen gezielt abgesaugt. Anschließend trägt der Patient 24 bis 48 Stunden lang einen Druckverband. Die Wunde ist klein und verheilt problemlos. Meist bleibt es bei kleinen Schwellungen und Hämatomen, die schnell wieder zurückgehen. Wer eine Schweißdrüsenabsaugung scheut und dennoch ein bewährtes Mittel gegen seine Hyperhidrose sucht, dem kann mit Botulinumtoxin geholfen werden. Das Mittel wird direkt in die Achselhöhlen gespritzt und hemmt dort die Schweißbildung in den Drüsen. Ganz so langfristig wie eine Schweißdrüsenabsaugung ist diese Methode aber nicht, nach spätestens sechs Monaten lässt die Wirkung spürbar nach.

Die Behandlung der Hyperhidrose in Stuttgart - in Ihrer Klinik für Plastische Chirurgie

Sowohl die Schweißdrüsenabsaugung als auch die Injektionsbehandlung mit Hilfe von Botulinumtoxin werden in der Klinik für Plastische Chirurgie in Degerloch routiniert angewandt. Wer unter Hyperhidrose leidet, findet hier kompetente Ansprechpartner. Gemeinsam mit dem Patienten besprechen die Fachleute die Möglichkeiten und helfen bei der Entscheidung, welche der beiden Methoden die individuell beste ist. Bei Fragen zum Thema Hyperhidrose in Stuttgart steht Ihnen unser Klinikteam gern zur Verfügung - nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!
 
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