Sind Brustimplantate sicher?

Sind Brustimplantate sicher?

Die klassische Brustvergrößerung in Stuttgart wird mithilfe von Implantaten vorgenommen. Auf dem Markt sind verschiedene Ausführungen von Brustimplantaten zu finden, die sich sowohl in der Größe als auch in der Form, Beschaffenheit und im Material unterscheiden. Verständlicherweise kommt bei einigen Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung interessieren die Frage auf, ob Brustimplantate sicher sind oder ob sie ein gesundheitliches Risiko darstellen? Immerhin tauchen in den Medien ab und an Probleme mit Brustimplantaten auf. Hier erfahren Sie, wie sicher Brustimplantate wirklich sind.

Größe von Brustimplantaten

Die Größe der Brustimplantate wird so gewählt, dass ein harmonisches Verhältnis zu den weiteren Körperproportionen besteht. Im gemeinsamen Beratungsgespräch entscheiden der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und die Patientin gemeinsam, welche Größe ein gesundes, natürliches Aussehen erzielt. Um verschiedene Größen miteinander zu vergleichen, werden probehalber Implantate in den BH gelegt oder mithilfe computergestützter Programme ein 3D-Modell des Körpers der Patientin erstellt, dass die Ergebnisse durch die jeweiligen Implantatgrößen simuliert. Die Größen der Brustimplantate reichen von 80 ml bis 600 ml, wobei sich Patientinnen meistens für Kissen mit 250 bis 300 ml entscheiden.

Form von Brustimplantaten

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Formen für Brustimplantate: runde und anatomische. Letztere sind der natürlichen Brustform der Frau nachempfunden, wodurch sie oben schmal und unten breiter sind. Da dies an das Aussehen eines Tropfens erinnert, werden die anatomischen Implantate auch als tropfenförmige Brustimplantate bezeichnet. Die runden Implantate erhöhen das Brustvolumen hingegen gleichmäßig. Die anatomischen Implantate haben den Vorteil, dass sie etwas natürlicher aussehen, während ein eventuelles Verrutschen bei den runden Implantaten weniger auffällt als bei den tropfenförmigen. Für welche Brustimplantate sich die Patientin letztendlich entscheidet, hängt allein von der individuellen Präferenz ab.

Oberflächenbeschaffenheit von Brustimplantaten

Auch hier gibt es im Wesentlichen zwei Auswahlmöglichkeiten. Zum einen können die Implantate eine glatte Oberfläche haben, zum anderen ist es möglich, sich für Brustimplantate mit einer rauen (strukturierten) Hülle zu entscheiden. Welche Brustimplantate bei der Brustvergrößerung verwendet werden, hängt von dem Wunsch der Patienten, der individuellen Indikation und dem Rat des Experten ab. Laut großer Hersteller für Brustimplantate stellen angeraute Kissen bei der Brustvergrößerung die Mehrheit dar. Die rauen Implantate wurden vor allem deswegen entwickelt, um den Anpassungsprozess des Körpers zu unterstützen und das Risiko einer Kapselfibrose (Gewebsverhärtung) zu minimieren.

Können Brustimplantate auslaufen?

Das erste Silikonimplantat wurde 1962 eingesetzt. Über die Jahrzehnte hinweg wurden die Implantate stetig weiterentwickelt, angepasst und verbessert. Die Implantate der neuesten Generation, die bei der Brustvergrößerung zum Einsatz kommen, sind mit einem sogenannten Kohäsivgel gefüllt. Dieses Silikongel ist durch eine starke Vernetzung charakterisiert. Obwohl die Implantate sich weich anfühlen, müssen Patientinnen keine Angst haben, dass die Füllung austreten kann. Selbst bei einem Riss im Implantat bleibt das Silikongel in seiner Form und dringt nicht in das Brustgewebe ein.

Risiken von Brustimplantaten – die Kapselfibrose

Risiken können bei Brustimplantaten beziehungsweise bei einer Brustvergrößerung nie zu hundert Prozent ausgeschlossen werden. Zu den spezifischen Komplikationsrisiken von Silikonimplantaten gehört die sogenannte Kapselfibrose. Um jeden Fremdkörper bildet der menschliche Körper eine weiche Bindegewebshülle. Auch die Brustimplantate stellen so einen Fremdkörper dar. In einigen Fällen verhärtet sich das weiche Gewebe. Allerdings entstehen nur selten Formveränderungen der Brust oder Schmerzen durch die Verhärtung der Gewebskapsel. Insgesamt können vier verschiedene Schweregrade der Kapselfibrose unterteilt werden:

1. Implantat ist nicht spürbar, Brust fühlt sich normal an
2. Implantat kann erfühlt werden, Brust ist ein wenig fester
3. Implantat kann deutlicher erfühlt werden, Brust fühlt sich deutlich härter an
4. Brust ist hart, verformt und schmerzt

Ein operatives Eingreifen wird meist bei Stufe drei und vier notwendig. Diese treten jedoch nur äußerst selten auf, sodass eine Kapselfibrose nicht gleich einen Implantatwechsel zur Folge hat.

Übrige Risiken bei einer Brustvergrößerung sind unter anderem vorübergehende Schwellungen, Verfärbungen, Taubheitsgefühle oder eine erhöhte Sensibilität. Durch die Wahl eines erfahrenen und speziell ausgebildeten Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie können die Komplikationsrisiken auf ein Minimum reduziert werden. Vor allem schwere Komplikationen wie Wundheilungsstörungen, Infektionen und Nachblutungen sind dann so gut wie ausgeschlossen.

Wann ist ein Implantatwechsel notwendig?

Dass Brustimplantate nach zehn oder 15 Jahren routinemäßig ausgewechselt werden müssen, trifft auf die neueste Generation von Brustimplantaten nicht mehr zu. Hier wird ein Austausch oder Entfernen der Implantate nur notwendig, wenn:

  • die Patientin keine Implantate mehr haben möchte und sich eine „natürliche Brust“ zurückwünscht.
  • sich das Aussehen der Brüste im Zuge des natürlichen Alterungsprozesse verändert haben und beispielsweise durch das Gewicht der Implantate stärker erschlafft sind.
  • die Patientin sich nicht wohl mit den Implantaten fühlt, da sie wie störende Fremdkörper wirken.
  • die Implantate Schäden oder Risse aufweisen, die eine eventuelle Gesundheitsgefährdung darstellen.
  • eine Erkrankung der Brust vorliegt.
  • eine schwere Kapselfibrose auftritt.

Brustvergrößerung in Stuttgart – bei Ihren Experten der Klinik für Plastische Chirurgie Degerloch

Sie wünschen sich eine Brustvergrößerung und möchten sich von einem Spezialisten für Brustchirurgie beraten lassen? Die Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Klinik für Plastische Chirurgie in Stuttgart-Degerloch stehen Ihnen sehr gerne kompetent und ehrlich zur Seite. Dr. Peter Hollos ist auf der aktuellen Focus-Ärzteliste 2017 sogar als einziger Top-Mediziner für Brustchirurgie im Raum Stuttgart ausgezeichnet. Neben der Brustvergrößerung gehören auch die Brustverkleinerung bei Frauen sowie bei Männern (Gynäkomastie-Behandlung), die Bruststraffung und die Brustrekonstruktion zu den Kernkompetenzen der Klinik.

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